In unserer Marathonwoche mit 3 Spielen in 4 Tagen empfingen wir heute in der Ajax-Arena den Steglitzer TTK (Tabellendritter) und wollten den Schwung nach unserem ersten Saisonsieg am Donnerstag mitnehmen.
Die Doppel starteten für uns mehr als zufriedenstellend: Während Johannes / Angelo nach einem Hin und Her noch 3:2 gewinnen konnten, überraschten Hannes / Marius am Nebentisch das bisher ungeschlagene (8:0) Gegner-Doppel 1 mit 3:0. Hierbei fand Hannes mit je 5 Netz- und Kantenbällen in den ersten beiden Sätzen zu alter Stärke zurück. Doppel 3 Fabian / Viet verloren leider mit 0:3.

Zwischenstand 2:1

Zu Beginn der Einzelrunde verlor Johannes gegen den stark spielenden Spyra knapp mit 2:3, während Angelo sich sein 3:1 gegen den 1er gewohnt erkämpfte und mit seinem Aufschlag viele Punkte vorbereitete. Hannes lag schnell 0:2 zurück und konnte sich trotz des Ausgleichs zum 2:2 am Ende nicht durchsetzen. Fabian unterlag zeitgleich 0:3, wobei das Ergebnis deutlich zu hoch ausfiel. Um in Zukunft die Netzbälle des Gegners besser zu bekommen, muss er wohl mehr mit Hannes trainieren. Marius zeigte uns einen wahren Krimi: Zuerst höchst souverän mit 11:4 und 11:5, kam der Ersatzmann von Steglitz zurück ins Spiel, glich erst zum 2:2 aus und führte im 5. Satz sogar 5:2. Marius' Timeout zeigte Wirkung und er konnte sich in die Verlängerung schreien. Die Spannung endete erst beim 20:18, als Marius die Ajax Arena zum Wackeln brachte. Viet spielte starke Ballwechsel und ging 2:0 in Führung, am Ende setzte sich jedoch die Erfahrung des Gegners (Bilanz 13:3) durch.

Zwischenstand: 4:5

Die zweite Einzelrunde war bisher nicht unsere Stärke, daher waren wir gewarnt und wollten uns nicht wieder überrumpeln lassen: Angelo und Johannes setzten sich oben 3:2 und 3:1 durch und sind nun in der Tabelle des 1. Paarkreuzes 4.! Hannes fand in seinem zweiten Einzel wenig Mittel, den Gegner in Bedrängnis zu bringen und unterlag mit 1:3. Dagegen wusste Fabian zu überzeugen und holte ein 3:1. Marius hatte sein Pulver bei seinen zwei Siegen heute anscheinend verschossen und ging im Duell der 5er mit 0:3 unter. Viet steigerte sich noch einmal und schickte seinen Gegner 3:0 nach Hause.

Zwischenstand 8:7

Zum Schluss ging es im Spiel der beiden Top-Doppel (Platz 2 und 3 von 106 in der Liga) um alles. Die Zuschauer wurden mit langen Topspin-Ralleys verzückt und bejubelten das höchst knappe 3:2 von Johannes und Angelo. Somit ein 9:7 für Ajax, sodass wir zumindest für eine Nacht die rote Laterne abgeben und nur noch einen Punkt von einem Nichtabstiegsplatz entfernt sind.
Morgen Mittag wollen wir bei Blau-Gold unsere starke Woche krönen.

DIe Hinrunde ist fast vorbei und wie der HSV haben wir es nun auch geschafft den ersten Heimsieg einzufahren. Am Donnerstagabend (Spielbeginn 19:30) traten wir ohne Conrad und Fabian in der prall gefüllten „Ajax-Arena“ (3 Heimspiele - es war also eng und laut) gegen den TTC Neukkölln an, welcher leider mit 2 Ersatzleuten antrat. Es bahnte sich also ein spannender, umkämpfter Abend an, der nicht desto trotz stets sehr fair blieb.
Die Doppel starteten eigentlich wie gewohnt: Johannes/Angelo unser 1-er Doppel sehr souverän verloren keinen Satz.
Hannes/Marius konnten das gegnerische 1-er Doppel ärgern und einen Satz abköpfen verloren aber dann doch relativ deutlich. Viet/Kien stellten sich in der Hinsicht schlechter an. In einem Doppel das taktisch simpel erschien, schafften es die beiden nicht einfachste Bälle auf den Tisch zu bringen und verloren daher verdient 0:3.
Zwischenstand 1:2
In der ersten Einzelrunde spielten alle Paarkreuze ausgeglichen: Johannes gewann sein Einzel souverän während Angelo nach einer 2:0 Führung es nicht schaffte und im 5. Satz leider den Anfang verschlafen hatte, 2:3 hieß es am Ende - sehr schade.Hannes konnte gegen die unohrtodoxe Spielweise nicht viel ausrichten, obwohl er auch viele Angriffsbälle traf und sich verdient einen Satz zumindest holte. Marius hingegen erwischte einen guten Tag heute, in den ersten beiden Sätzen traf der Gegner nicht viel aber auch als Bessen dann anfing, starke Bälle zu spielen und das Spiel zu drehen drohte, blieb Marius ruhig und gewann verdient 3:1. Viet konnte gegen Wassim wenig anrichten welcher heute in bestechender Form antrat und 3:0 das Spiel für sich entschied. Kien trat gegen den anderen Ersatzspieler an, gegen den er schon in der vorherigen Saison verlor. Es war wieder ein umkämptes Spiel welches Kien am Ende gewann und somit seinen ersten Verbandsligaeinzelsieg verbuchen konnte.
Zwischenstand 4:5
Es stand die zweite Einzelrunde an, bisher eine Schwächephase bei uns im Team, und als Johannes sein Einzel gegen den gegnerischen Einser ziemlich chancenlos verlor, bekam ein mancher schon Bauchschmerzen, heute sollte es dennoch anders laufen. Angelo führte wieder 2:0 in seinem Spiel behielt diesmal die Nerven und kämpfte sich zum Sieg mit schönen Ballwechseln. Hannes hatte ein schweres Spiel gegen den nun stark spielenden Bessen, wenn der Angriff kam konnte Hannes meist nur zugucken, aber da die Fehlerquote auch beim Gegner sehr hoch war, gewann Hannes dann doch irgendwie(oder doch souverän) im 5. Satz. Parralel lief schon Marius Spiel gegen den „ekligen“ Schulz. Marius gewohnt sehr emotional pushte sich an die Grenze seines Vermögens und spielte furiose Topspins und auch der Gegner spielte unglaubliche Bälle zurück, sodass es sein sehr ansehnliches Spiel wurde, welches im 5. Satz von Marius gewonnen wurde. Marius spielte heute Abend überragend, ist mit zwei Siegen der Topscorer und belohnte seinen Trainingsfleiß der letzten Wochen mit diesem Erfolg und brachte uns erstmals in Führung ( 7 : 6 )  Viet spielten nun wieder mit besserer Körperspannung und Taktik und gewann sein Einzel. Kien hätte mit einem weiteren Sieg den Gesamtsieg einfahren können sah aber keinen Stich in 3 Sätzen und der gegnerische 6-er verlor damit an diesem Abend keinen Satz.
23 Uhr Zwischenstand 8:7 Zeit fürs Abschlussdoppel. Erwartet wurde ein hartes Spiel, Johannes und Angelo fanden aber besser ins Spiel und hatten den Funken mehr Siegeswillen und gewannen verdient .
Endstand 9:7, da war er.. der erste Sieg in einer bisher unglücklichen Saison. Man hat gleich gemerkt: Gewinnen macht Spaß, aber wir haben es auch nur geschafft weil wir heute als Mannschaft funktioniert haben und gekämpft haben. Durch die bitteren Niederlagen aus den Spielen gegen die Tabellennachbarn war die Stimmung in der Manschaft angespannt um nicht sogar zu sagen schlecht. Die Positivität aus dem Spiel sollte mitgenommen werden um die Hinrunde vernünftig abzuschließen und im neuen Jahr dann wieder anzugrifen, um das Ziel Relegation zu erreichen.

TTSchlaeger

An den letzten Wochenenden fanden die Qualifikationen zu den Berliner Meisterschaften statt.
Fast alle Köpenicker nahmen teil. Am Ende haben sich bei den A-Schüler/innen 8 Köpenicker qualifiziert:
Cato, Tobi, Romeo, Nikita, Jacob, Justus, Robin und Verena. Herzlichen Glückwunsch!
Bei den Jungen/Mädchen haben sich 14 Köpenicker qualifiziert:
Roy, Conrad, Viet, Eric, Felix, Tino, Cato, Tobi, Romeo, Nikita, Sven, Lara, Maja und Verena. Herzlichen Glückwunsch!
Die Berliner Meisterschaften der A-Schüler/innen findet kommenden Samstag 10.12.2016 und die Jungen/Mädchen kommenden Sonntag 11.12.2016 im der Ballsporthalle im Sportforum statt.
Wir wünschen euch viel Spaß und Erfolg!

Bevor es am kommenden Sonntag beim Tabellenvierten TTC Blau-Gold an die Tische geht, schlagen wir in dieser Woche noch 2 x daheim auf: am Donnerstag, 19:30 gegen den TTC Neukölln (Platz 9) und am Samstag, 11:00 gegen den Steglitzer TTK (Platz 5). Die Ausgangslage ist suboptimal, aber wir werden wie immer alles geben und unsere Chancen suchen. Zuschauer und Unterstützer sind wie immer willkommen!

In Staffel B der Bezirksliga überwintert unsere Zweite souverän mit nur einem Minuspunkt auf dem zweiten Platz, der zur Relegation für die Landesliga berechtigt. Nicht nur die beste Doppelbilanz der Liga spricht für eine geschlossene Mannschaftsleistung! Haben uns doch in Zeiten von Ausfällen der Stammkräfte unsere Mannen der Dritten und Vierten tatkräftig und immer auch erfolgreich unterstützt – ein großes Dankeschön an dieser Stelle! Nun sehen wir punktgleich mit dem Staffelersten, dem TTC Neukölln III, der Rückrunde freudig und entschlossen entgegen.

Die Staffelspitze wurde lange um den SC Siemensstadt II bereichert, der am Schluss jedoch gegen beide Führenden unterlag, damit schwächelte und zunächst abreißen lassen musste.

Vorne sind wir Klasse aufgestellt: Thomas spielt bisher solide, Youngster Roys starke Ergebnisse sind Lohn für seinen Fleiß und seine Disziplin. Spielerisch stark und mental stabil stellt er sich mit breiter Brust den Einsern und Zweiern und übernimmt damit ein Stück weit Teamverantwortung. Mit „Silberrücken“ Sven und auch Axel in der Mitte legen wir Klasse und profunde Erfahrung in die Waagschale, die verlässlich positive Ergebnisse bringen. „Wundertüte“ Peter, der zwischen Mitte und Hinten switchen musste, ist auf Fünf souverän und hat es in der Mitte naturgemäß schwerer. Die gute Seele „Käpt’n Gunnar“ kommt nach Verletzung mehr und mehr in Schwung und wird sichtlich stärker. Unsere allzeit bereiten „Ersatz“-Männer stehen in Summe 8:3 – einfach stark! Besonders Eric sei hier erwähnt, der trotz seines jungen Alters im Training Erlerntes erfolgreich umzusetzen versteht – richtig gut!

Wir freuen uns über unseren Erfolg bis hier, wissen aber auch, dass es noch ein gutes Stück Arbeit ist, wollen wir am Ende den Aufstieg schaffen. Die schwere Relegation mit stets offenem Ausgang können wir nur vermeiden, wenn wir in der Rückrunde daheim die Neuköllner schlagen und auch in keinem anderen Spiel patzen. Beides schwer genug, aber durchaus lösbar, bleiben wir weiterhin eifrig und mit Bodenhaftung am Ball.

Nicht unerwähnt bleiben soll das Weiterkommen Mitte November im Pokalwettbewerb mit dem längsten Namen ever: „Qualifikation zur Deutschen Pokalmeisterschaft für Verbandsklassen“. An einem eisigen Sonntagvormittag sahen wir uns in Lichtenrade dem unangefochtenen Bezirksklasse-A-Herbstmeister gegenüber. Am Start im als Dreier-Mannschaftkampf ausgetragenen Wettbewerb waren Thomas, Roy und Peter. An nur einem Tisch und mit etwa 15 Zuschauern der Gastgeber, das hatte schon ein wenig Centre Court-Atmosphäre, gelang uns in durchweg sehenswerten und auch knappen Spielen ein 4:3-Erfolg, der zum Weiterkommen reichte. Im Januar geht es in die letzte Runde vor dem Berliner Final-Four, das wir mit Können am Tisch aber auch mit etwas Fortune bei der Auslosung erreichen wollen.

A u f    g e h t ’ s !